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Goebel Porzellanmanufaktur und Kaiser-Porzellan unter einem Dach
Montag, den 06. September 2010 um 09:10 Uhr

Wie die Rödentaler Goebel Porzellanmanufaktur aktuell bekannt gab, hat das Traditionsunternehmen einen neuen Eigentümer. Die bisherigen Inhaber veräußerten am 31.08.2010 alle Geschäftsanteile an die PM Kapital GmbH & Co. KG, Bad Staffelstein.

Die PM Kapital GmbH & Co. KG ist bereits seit vielen Jahren in der keramischen Industrie verankert und ist auch Anteilseigner der Kaiser-Porzellan GmbH in Bad Staffelstein. Somit vereint die PM Kapital nun zwei traditionsreiche Unternehmen mit einem fundierten Know-how im Keramikbereich unter einem Dach. Goebel wurde im Jahr 1871 und Kaiser Porzellan im Jahr 1872 gegründet. Wie Goebel in einer Pressemitteilung verlauten ließ, werden beide Unternehmen auch in Zukunft ihre rechtliche Selbständigkeit behalten. „Es kommt zusammen, was zusammen gehört“, so Hans-Peter Langsch, geschäftsführender Gesellschafter bei Goebel. Bereits im Jahre 2000 waren Ansätze diskutiert worden, die Aktivitäten beider Unternehmen zu vereinen, stießen aber bei den damaligen Gesellschaftern nicht auf Gehör. Beide Unternehmen sind in nahezu identischen Vertriebswegen, Märkten und Technologien tätig, unterscheiden sich aber durch die Ausrichtung der Kollektionen. „Aufgrund der historischen Entwicklung der Kollektionen bei Goebel sind diese an der Farb- und Produktwelt des ehemals Image bestimmenden Hummel Figuren orientiert, während Kaiser schon immer sowohl vom Handel als auch vom Konsumenten eher als weiß und undekoriert empfunden wurde. Steht bei Goebel die Farbigkeit im Vordergrund so ist dies bei Kaiser die Formensprache und die Qualität des weißen Porzellanscherbens. Beides zu vereinen macht aus Markt- und Vertriebssicht unter Beibehaltung der eingeführten Marken Sinn und stärkt die Kompetenz und Relevanz des Unternehmens. Synergien im administrativen Bereich und im Bereich der Produktentwicklung kommen hinzu. Wir freuen uns darauf, in Zukunft die Potentiale unseres Marktes zum Wohle der Gruppenunternehmen noch besser nutzen zu können.“

 

 

 

 


 

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